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Welche Stickstoffform zu Zuckerrüben?
Germany
February 10, 2012
Die Zuckerrübe ist relativ tolerant
Aktuell gibt es eine intensive Diskussion zur Effizienz und Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Stickstoffdünger im Ackerbau. Da die Zuckerrübe über lange Zeit und auch aus größeren Tiefen Stickstoff aufnimmt, ist die N-Form (Wirkungsart, Wirkungsgeschwindigkeit, Einwaschung, Verluste ...) von relativ geringer Bedeutung. Dies zeigen auch zweijährige Versuche der Arge Nord, in denen z. B. KAS, AHL und Harnstoff in etwa die gleiche Ertragsleistung realisieren.
Dennoch gilt es bei bestimmten Düngern Folgendes zu beachten:
Harnstoff sollte ca. 14 Tage vor der Saat ausgebracht werden, um die Keimphase der Rüben von der ersten Umsetzungsphase des Düngers (Harnstoff -> Ammonium -> Nitrat) zu trennen und damit Rübenschäden zu vermeiden. Eine Einarbeitung ist sinnvoll, um gasförmige N-Verluste zu reduzieren. Unter diesen Voraussetzungen sollte die Menge von 80 Kg N/ha nicht überschritten werden
AHL möglichst grobtropfig ausbringen, um die Verfügbarkeit nicht durch eine zu intensive Bindung an den Boden einzuschränken.
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Website: http://www.liz-online.de Published: February 10, 2012 |